World Games Duisburg 2005
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World Games 2005 in Duisburg
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Landschaftspark Nord


Gasometer in Oberhausen


Tetraeder in Bottrop


Wasserturm in Mühlheim/Ruhr
  Region  
Duisburg und die drei Partnerstädte für die World Games 2005 liegen in der spannendsten Region Deutschlands, wenn nicht sogar Europas. Was sich im Kleinen wandelt, was die Städte verändert, zeigt sich auch im Ruhrgebiet - jener hochindustrialisierten Region von Nordrhein-Westfalen. Nirgendwo anders auf unserem Kontinent leben und arbeiten die Menschen so dicht gedrängt wie zwischen Duisburg und Dortmund - ein Ballungsraum mit fünf Millionen Menschen. Und was für die Städte gilt, hat auch für die gesamte Region Bedeutung: Was lange währte, wandelt sich zu einem neuen Gesicht. Moderne Industrien wachsen zwischen ausgedienten Dinosauriern der Kohle-, Eisen- und Stahlproduktion. Hi-Tech und "saubere" Energien übernehmen langsam aber stetig die Rolle der historischen Wirtschaftsbereiche. Fabriken für Solarzellen entstehen, die vielen Universitäten sind Keimzellen für neue Ideen - eng verknüpft mit der Industrie, die davon profitiert. Das Ruhrgebiet entwickelt sich auf neuen Wegen - und die Menschen mit ihm.

Sie haben einen ganz eigenen Weg in die Zukunft gewählt: Das Vergangene, auf das hier Generationen stolz sind, wird mit einbezogen in die Konstruktion des Neuen. Hier geht es nicht um einzelne Projekte, sondern um eine ganze Region entlang des Flusses Emscher. Mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) wurde der frühere "Hinterhof des Ruhrgebiets auf Vordermann gebracht". Mit 110 Projekten ist diese Art der Bauausstellung auf 800 Quadratkilometern Fläche einzigartig. Auch Bottrop, Mülheim, Oberhausen und Duisburg haben sich dieser dynamischen Entwicklung angeschlossen - und an Profil gewonnen.

In Duisburg ist auf einer rund 200 Hektar großen Industriebrache ein Landschaftspark neuen Typs entstanden. Das stillgelegte Hüttenwerk ist heute ein gigantisches Industriemuseum. Das Projekt "Dienstleistungspark Innenhafen" führt ein über 100 Jahre altes Hafenareal, einst die Kornkammer Westdeutschlands, einer neuen multifunktionalen Nutzung zu. Nach Grundideen des britischen Stararchitekten Norman Foster entstehen in einer typischen Grachtenlandschaft über 450 Wohnungen in unmittelbarer Citynähe. Die alten Speichergebäude bieten Kreativen und Künstlern unverwechselbare Standorte und Aktionsflächen.

Oberhausen hat einen 117 Meter hohen Gasometer, ehemals Zwischenspeicher für Gase aus der Eisen- und Stahlproduktion, zur höchsten Ausstellungshalle Europas gemacht. Sogar Christo und seine Frau Jean Claude haben das Monstrum zum Museum ihrer Kunst gemacht: Sie stapelten 13 000 farbige Ölfässer im Gasometer.
Einst lagerten im Wasserturm Aquarius in Mülheim 500 000 Liter Wasser. Heute beheimatet der 1892 von August Thyssen erbaute Turm ein modernes multimediales Museum, und das erste große Einkaufszentrum Deutschlands, das Rhein-Ruhr-Zentrum, entstand auf einem ehemaligen Zechengelände auf Mülheimer Boden.

In Bottrop erhebt sich der gewaltige Tetraeder über einer riesigen Bergehalde - ein weithin sichtbares Zeichen für den Strukturwandel in der Region.

Was in alten Mauern neu erwächst ist eine moderne Wirtschaft mit Mut zu Neuem: In Oberhausen entstand die riesige Einkaufsstadt CentrO, Duisburg plant das Urban-Entertainment-Center MultiCasa. In dieser Stadt wird ausserdem das fünfte Spielcasino Nordrhein-Westfalens errichtet - ein Gewinn und Anziehungspunkt weit über die Grenzen der Region hinaus.

Wichtiger Faktor für diese Entwicklungen ist und bleibt der Sport. Die Menschen der Region sind begeisterte Anhänger des Sports - nicht nur vom dominierenden Fußball, sondern auch von vielen kleineren Sportarten. Nordrhein-Westfalen und die Städte unterstützen diese Begeisterung der Fans und Aktiven in vielfältiger Weise. An den Universitäten werden alle Facetten des Faches Sport gelehrt. Und für die Umsetzung der Theorie stehen im ganzen Bundesland etwa 38 000 Sportstätten unterschiedlichster Größe und Qualität zur Verfügung. So ist man für jede sportliche Großveranstaltung bestens gerüstet. Land und Städte passen ihre Förderung der wandelnden Nachfrage kontinuierlich an und konzentrieren die Angebote an den dafür geeigneten Orten. So haben Duisburg, Oberhausen, Mülheim und Bottrop auch ihre Schwerpunkte für die World Games 2005 festgelegt, um den Aktiven die besten Möglichkeiten für ihre Wettkämpfe anzubieten.



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